Safran-Risotto

Liebe Genussfreudige, viele Kochrezepte stammen noch aus unserer Geniessermanufactur und konnten noch nicht auf die neuen Gewürzmischungen umgearbeitet, bzw. neu formatiert werden.
Da unsere neuen Genusswerke an die Pasten angelehnt sind, lassen sich die Rezepte trotzdem schmackhaft zubereiten.
Wenn ihr Fragen zur Umsetzung habt, meldet euch gerne.

– Safran-Risotto Rezept und Anleitung
– Die Zutaten
– Gourmet-Tipp von Don Tom
– Deutscher Safran aus Franken
– Unsere kleine aber feine Manufactur

Geht es euch auch so, dass, wenn man etwas Leckeres gekocht hat, wie beispielsweise dieses Safran-Risotto, zum Schluss gar nicht mehr weiß, wie man das zusammen gezaubert hat? Also ich, Thomas, mach da vieles aus der Lameng, also ohne fixes Rezept, einfach aus der Erfahrung heraus. Und so war es, als ich uns in unserem Hippo dieses richtig schön schlonzige und genial duftende Safran-Risotto geschmurgelt habe.
Dieses Safran-Risotto habe ich in unserem ‘Hippo’ gekocht und Sabine hat es auch in ihm fotografiert.

Safran-Risotto, das Rezept als Anleitung

Zunächst wird der Reis mit einem guten Stich Butter glasig angebraten.
Alsdann kommt die fein gewürfelte Zwiebel dazu, die glasig gedünstet wird.
Itzo löscht man mit Weißwein ab und gibt einen Teil der Brühe hinzu.
Der mit Salz zerriebene Safran dar nun darin Platz nehmen.
Deckel darauf und gaaaanz sanft simmern lassen.
Dass man ständig rühren muss, ist eine Mär. Ab und an mal durchrühren reicht vollkommen aus.
Ist die Flüssigkeit weitgehend vom Reis aufgenommen, wieder Brühe nachgießen.
Es ist nicht verkehrt, die Brühe auf Temperatur zu bringen, um den Garvorgang nicht zu unterbrechen.
Das Spiel 3–4 Mal wiederholen.

Und jetzt bitte nicht sparsam sein!
Für 2 Personen dürfen es auf alle Fälle 100 g Butter sein und mindestens 6 gehäufte Esslöffel geriebener Parmesan.
Alles untermengen und dann sollte das Risotto fertig sein. Das dauert um die 25 Minuten plus-minus.
Der Reis sollte unbedingt noch etwas Biss haben.
Ist es zu trocken, noch ein wenig Brühe hinzugeben.
Vielleicht noch etwas Salz, Pfeffer und Pesto di Limone zur Abrundung.
Selbst ein Schuss zum Schluss von gutem Olivenöl kann dem Geschmack dienlich sein.
Auf keinen Fall Wasser angießen, dann doch lieber den Brühwürfel, wenn es dann sein muss.

Safran-Risotto – die Zutaten

Für 2 Personen mit mittelmäßigem Hunger nehme ich
– 1 Tasse Bio Arborio Risotto-Reis* (ca. 200 ml)
– mindestens doppelte Menge gute Hühnerbrühe, gerne Gemüsebrühe
– ca. 100 ml Weißwein
– 1 kleine Zwiebel
– 125 g Butter
– 1 Mokkalöffelchen (maximal) Pesto di Limone*, unser Zitronenwürzpesto
– ca. 15 Fäden Safran*
– optional Olivenöl

Gourmet-Tipp von Don Tom:

In feine Würfelchen geschnittene Pilze, besonders Shiitake und Kräutersaitlinge machen sich hervorragend im Risotto. Diese gebe ich nach ca. der Hälfte der Garzeit (15 Minuten) dazu.
Erbsen bereichern das Reisgericht genauso, wie im Frühling der Spargel und andere Gemüsesorten.
Marinierte Garnelen, Seefisch, oder ein feines Steak lassen sich gerne von diesem Risotto begleiten.

Ein weiteres Camperdinner – Ochsenbäckchen mit Wirsing und lila Kartoffeln – findet ihr HIER.

Deutscher Safran, Safran aus Franken

Safran und Safran ist definitiv ein Unterschied.
Wir beziehen gerne Zutaten aus der Region und da ist Feuchtwangen nicht weit.
Hier wird im kleinen Stil bester Safran von der Familie Waldmayer angebaut.

Wie erkenne ich guten Safran?

Zum einen an der dunkelroten Farbe. Sind noch orangefarbene bis gelbe Stellen am Safranfaden (Griffel, Narbe), so sind diese fast ohne Aroma und Geschmack. Die Familie Waldmayer knipst diese Stellen sofort beim Fäden ziehen aus. Und das ist schon mal ein Drittel der Menge.
Oben erkennt man am Safranfaden eine kleine Einkerbung, auch das ist ein Merkmal.
Ist der Safran eher bräunlich, so wurde mit zu hohen Temperaturen getrocknet. Familie Waldmayer trocknet schonend bei Zimmertemperatur.
Safran schmeckt und färbt am besten, wenn man ihn mit Salz verreibt, oder am Vortag in etwas Wasser einweicht.
Kauft kein Safranpulver, denn eine Kontrolle, ob wirklich nur Safran drin ist, fällt dann weg.
Das Aroma kann variieren. Junge Fäden sind eher blumig und sanft. Etwas gereiftere Fäden schmecken balsamisch bis leicht herb. Somit ist es kein Problem, wenn der Safran schon ein Jahr hinter sich hat.

Unsere kleine aber feine Manufactur: Camp ‘n’ Cook

[* Werbung, eigene Firma] Feine und einzigartige Gewürzmischungen findet ihr auf unserer Seite Camp ‘n’ Cook.
Nachdem wir unsere Genießermanufactur schließen mussten, trieb es uns doch wieder um und wir mussten uns mit kulinarischen Kreationen beschäftigen.
Und was dabei herausgekommen ist, zeigen wir euch stolz auf unseren neuen Seiten.

Guten Appetit!

Happy Camping & Cooking
Eure Freizeitnomaden und Genußjunkies
Sabine & Thomas

Text und Rezept: Thomas Luciow alias Don Tom
Fotografie: Sabine Hennek (Genussfotografin)

Wo wir uns mit Hippo, unserem Campervan, aufhalten, was wir darin schmurgeln und erlebt haben, seht ihr weiter auf unserem BLOG.

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