Bratling mit Karotten-Curry

Liebe Genussfreudige, viele Kochrezepte stammen noch aus unserer Geniessermanufactur und konnten noch nicht auf die neuen Gewürzmischungen umgearbeitet, bzw. neu formatiert werden.
Da unsere neuen Genusswerke an die Pasten angelehnt sind, lassen sich die Rezepte trotzdem schmackhaft zubereiten.
Wenn ihr Fragen zur Umsetzung habt, meldet euch gerne.

Einfach und gesund: Bratling mit Karotten-Curry

Für alle, die vegetarisch oder vegan lieben, ist ein Bratling mit Karotten-Curry ein Festschmaus.
Dieses Gericht ist einfach in der Zubereitung und wirklich oberlecker.
Die Süße der Karotten harmonieren mit dem Curry und die Getreidetaler sind die ideale Beilage.

Auch im Campervan wird immer frisch gekocht.
Dieses Gericht ist schnell gemacht, aber das geschrotete Getreide sollte man schon mit dabei haben.
Oder habt ihr eine Getreidemühle im Camper?
Es eignen sich auch Haferflocken dazu. Der damit zubereitete und etwas festere Teig kann sowohl als Taler gebraten, als auch in Nocken in Brühe gegart werden. In letzterem Falle aber vorher eine Garprobe machen, damit man keine Haferschleimsuppe hat.

Das Gemüse eignet sich als Beilage für zig andere Gerichte.
Noch ein schöner, frischer Salat dazu, mehr braucht es nicht.

Also, ran an den Kochtopf!

Rezept für 2 Personen

500 g Karotten (wenn möglich die Sorte „Rodelika“)
1 große Zwiebel
1 EL Zucker
1-2 EL Apfelessig
Wasser
1 TL No. 9 Indian Pow(d)er – Currypulver
1 EL Ghee (Rapsöl für vegane Variante)
1 Tasse Grünkern grob geschrotet
2 Tassen Brühe
1 Ei (1 TL Stärkemehl für vegane Variante)
Prise Salz und Pfeffer
½ TL Paprikapulver mild
1 TL No. 7 Melange mediterran (alternativ frische Kräuter)
Semmelbrösel, optional etwas geriebener Parmesan (oder vegane Alternative) oder und Nusssplitter
Ghee und Olivenöl zum Braten (halb/halb)

So wird’s gemacht:
Bratlinge mit No. 7 Melange mediterran

1.) Am besten am Vorabend oder am Morgen vorbereiten: Das Getreide sehr grob schroten und mit der Brühe zum Kochen bringen.
Die Flüssigkeitsmenge so wählen, dass eine feste Konsistenz entsteht.
Öfter umrühren, damit nichts anbrennt. Von der Herdstelle nehmen und mindestens 3-4 Stunden ausquellen lassen.

2.) Den Teig mit Ei, etwas Salz, Pfeffer, der No. 7 Melange mediterran und dem Paprika vermischen.
Kleine flache Bratlinge formen und in etwas Semmelbrösel wenden.
Die Semmelbrösel können sehr gut mit etwas geriebenem Parmesan oder Nusssplittern aufgepeppt werden.

3.) Im Ghee-Öl-Gemisch langsam knusprig braten.

Das Karottencurry mit No. 9 Indian Pow(d)er

1.) Die Karotten putzen und in ca. 1 cm große Würfelchen schneiden, Zwiebel grob würfeln.
2.) Ghee erhitzen und die Zwiebel glasig andünsten.
3.) 1 EL Zucker dazu geben, etwas karamellisieren lassen. Anschließend die Karotten dazu geben und kräftig durchrühren.
4.) Mit Apfelessig ablöschen, etwas köcheln lassen, bis der Essig weitgehend verdampft ist.
5.) Mit Wasser aufgießen, bis die Karotten leicht bedeckt sind.
6.) Currymischung No. 7, etwas Salz und Pfeffer zugeben, ca. 45 Minuten sanft simmern lassen, bis die Karotten weich sind, aber noch Biss haben.
Wer die Soße sämig möchte, nimmt etwas Karotten und Soße heraus, mixt diese fein auf und gibt sie wieder in den Topf zurück.

Anrichten

Sehr dekorativ ist es, die Bratlinge mittig auszustechen und das Karotten-Curry einzufüllen. Das Ausgestochene kann seitlich dekorativ beigelegt werden.

Lecker dazu ist frisch geschnittene Petersilie, Schnittlauch oder Sprossen.

Abwechslung bringt es in die Bratlinge, wenn verschiedene Getreide verwendet werden. Auch eigene Getreidemischungen mit Hafer, Grünkern, Einkorn und Co. schmecken richtig gut.

Der Tipp von Don Tom

Das Karotten-Curry in einem Sieb abtropfen lassen, Flüssigkeit aber auffangen.
Das Curry in den Mixer geben und fein pürieren.
Bei Bedarf noch mit Salz und Pfeffer abschmecken und schon hat man einen leckeren Brotaufstrich oder Dip.
Die Flüssigkeit entweder so genießen, oder bei Bedarf mit mixen.

Wir wünschen guten Appetit!

Happy Camping & Cooking
Eure Freizeitnomaden und Genußjunkies
Sabine und Thomas

Text und Storytelling: Thomas Luciow
Bilder und Fotografien: Sabine Hennek (Genussfotografin)

Teile das Rezept oder den Beitrag auf:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert