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Schachblumen, botanische Schönheiten im Sinngrund

Der 1. Mai 2023 fiel auf einen Montag, sodass wir das verlängerte Wochenende genutzt haben, um mit Hippo on Tour zu gehen. Wir haben uns diesmal für die Schachblumen, botanische Schönheiten im Sinngrund entschieden. Nachdem Burgsinn, Mittelsinn und Obersinn ziemlich überlaufen mit Schachblumen-Guckerinnen und -Guckern überlaufen sind, sind wir etwas weiter in Richtung Rhön nach Zeitlofs gefahren. Direkt am Stellplatz grenzt ein kleines Naturschutzgebiet, nicht nur mit Schachblumen, an und es ist sehr ruhig und beschaulich.

Die Schachblume, auch Schachbrettblume oder Kiebitzei genannt, ist ein Liliengewächs und stark gefährdet. Eines der größten zusammenhängenden Vorkommen ist hier in Unterfranken im Sinngrund, das bis nach Hessen hineingeht. Auf 0,2 km2 unter Naturschutz stehende Feuchtwiesen, mit angrenzender Sinn, kann man Natur pur genießen. Unter anderem sieht man auch Wiesenschaumkraut, Gundermann, Wasserminze, Pimpinelle, blühenden Spitzwegerich und, und, und.

Stellplatz im Sinngrund

Der direkt an den Feuchtwiesen des Naturschutzgebietes liegende Stellplatz für Wohnmobile und Camper wird vom SV Zeitlofs-Rupboden ehrenamtlich betrieben. Er befindet sich am Ortsrand beim Sportplatz. Trotzdem ist es dort sehr ruhig, denn an den Wochenenden kicken mal ein paar Kids, aber große Veranstaltungen werden nicht oft initiiert.
Sollte die Zeitlofser doch mal die Feierlaune packen, dann ist der Platz gesperrt. Dies sollte jedoch der Information von Markt Zeitlofs zu entnehmen sein. Also sicherheitshalber vorher mal schauen.

Die Hauptstraße ist angenehm weit weg, auch der ICE ist kaum zu vernehmen.
Im Ort gibt es eine einfache Gaststätte und Bäcker, beides ist fußläufig in wenigen Minuten zu erreichen.
Am geschotterten Platz gibt es Ver- und Entsorgung, sowie Strom, allerdings nur mit drei Anschlüssen an der obersten Stellplatzreihe.
Wie bei sehr vielen Stellplätzen ist auch hier kein Schatten zu erwarten, was den Aufenthalt im Sommer nicht unbedingt angenehm gestaltet, zumal der schwarze Schotter einen guten Wärmespeicher abgibt.
Wir standen frei, stromtechnisch unabhängig und haben es uns auf der gegenüberliegenden Seite mit Blick auf die Feuchtwiesen gemütlich gemacht.

Der Platz ist grundsätzlich kostenlos, der Verein hat aber nichts gegen eine Spende.
5 € pro Nacht haben wir mit bestem Dank gespendet.

Hier gibt es mehr Informationen zum Stellplatz: https://www.markt-zeitlofs.de/wirtschaft/wohnmobil-stellplatz-zeitlofs/index.html


Natürlich haben wir wieder lecker im Hippo geschmurgelt.
Wenn ihr Ideen braucht, schaut gerne in unserem ONLINE-KOCHBUCH vorbei.
Oder ihr habt Lust auf richtig tolle und geschmackvolle Würzmischungen?
Auch da haben wir etwas für euch in unserem ONLINESHOP.

Naturdenkmal Heilsbergeiche

Schachblumen, botanische Schönheiten im Sinngrund, das war unser präferiertes Ziel. Aber, an diesem verlängerten Wochenende haben wir uns auch einen der ältesten Bäume der Rhön angesehen, die Heilsbergeiche.
Eine monumentale Stieleiche, die wohl über 300 Jahre alt ist, einen Umfang von mehr als 6 Metern hat und eine Höhe von mindestens 23 Metern.

Die Eiche steht ca. 1 km südwestlich von Zeitlofs und ist zum Glück noch nicht auf Google Maps zu finden. Wer sie aufsuchen möchte, findet hier die GEO-Daten: E9°39.801′ / N50°15.206′
Nach einem etwas steileren Anstieg vom Ortsrand aus gelangt man zuerst über einen geteerten Weg und dann Feldweg hinauf zum Wald, in dem die Eiche residiert.
Wenige Meter weiter steht dieser botanische Koloss mit all seiner Pracht. Alleine die Ausprägung der Rinde ist ein Hingucker, aber auch die weit ausladenden Äste sind imposant anzusehen.

Wir haben die Tage hier sehr genossen, denn Ruhe findet man sehr selten.
Einfach nur in den Tag hineinleben, gemütlich frühstücken, sich fertig machen, einen kleinen Ausflug unternehmen und beispielsweise Blümchen anschauen.
So lässt es sich leben.

Gehabt Euch wohl,
happy Camping & Cooking

Eure Genussjunkies und Freizeitnomaden
von Camp ‘n’ Cook
Sabine & Thomas

Text / Storytelling: Thomas Luciow
Bilder / Fotografien: Sabine Hennek (Genussfotografin)

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