myromy – unsere Erfahrungen mit der Römertopf-Alternative

myromy Keramikgeschirr zum Kochen, Backen und Grillen

Als Römertopf 2023 Insolvenz anmelden musste, fanden wir das ehrlich gesagt schade. Wir haben unser altes Geschirr gerne benutzt und waren deshalb neugierig, als wir auf myromy gestoßen sind.
Zunächst waren wir allerdings skeptisch: Ein neues Tongeschirr als Römertopf-Nachfolger oder Alternative zum Römertopf? Das wollten wir nicht einfach anhand von Herstellerangaben beurteilen, sondern selbst ausprobieren.

> Die moderne Römertopf-Alternative: Kochen, Backen und Grillen mit myromy
> Die myromy-Kollektion: Welche Formen gibt es?
> Ist myromy eine Römertopf-Alternative
> Unsere Erfahrungen mit myromy
> Was uns an myromy besonders gefällt
> Was uns an myromy nicht so gut gefällt
> Für wen lohnt sich myromy
> Weitere Dinge, die uns an myromy gefallen
> Leckere Rezept-Ideen
> Unser Fazit: Ist myromy eine gute Römertopf-Alternative

WERBUNG | Transparenzhinweis: Die für diesen Beitrag vorgestellten myromy-Formen wurden uns kostenlos zur Verfügung gestellt. Der Beitrag enthält außerdem Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links erhalten wir eine kleine Provision, ohne dass für euch zusätzliche Kosten entstehen. Unsere Erfahrungen und Einschätzungen geben wir unabhängig davon und nach bestem Wissen wieder.

Eine moderne Alternative zum Römertopf:
Kochen, Backen und Grillen mit myromy

Ein Römertopf von früher und ein Multibräter von heute von myroma
Römertopf früher (links) und heute (rechts)

Laut myromy wird die Kochkeramik aus naturbelassenem Westerwälder Naturton gefertigt. Der Westerwald blickt auf eine lange Tradition in der Tonverarbeitung zurück und myromy setzt dabei nach eigenen Angaben auf traditionelle Keramikpressen und speziell abgestimmte Brennverfahren.
Entscheidend war für uns aber weniger, was über die Keramik geschrieben wird, sondern wie sie sich beim Kochen tatsächlich bewährt. Die myromy-Kochkeramik speichert die Wärme und gibt sie gleichmäßig an das Gargut weiter – zumindest ist das der Anspruch. Beim Schmoren und Backen konnten wir uns dann selbst ein Bild davon machen.

Als Erstes haben wir eine große Putenunterkeule darin zubereitet. Gerade bei diesem Gericht hat uns gefallen, wie gleichmäßig das Fleisch gegart wurde. Die Putenkeule wurde butterzart und blieb dabei sehr aromatisch. Das Gemüse, das wir etwas später zugaben, blieb angenehm bissfest, ohne zu weich zu werden.

Die myromy-Kollektion: Welche Formen gibt es?

Die myromy-Kollektion umfasst verschiedene Keramikformen für Backofen, Grill und Küche, vom klassischen Bräter über Auflaufformen, Grillschalen und Planchas bis hin zum Brot-Frische-Topf. Gemeinsam ist den Formen, dass sie ohne vorheriges Wässern eingesetzt werden können.

Für uns war dabei weniger entscheidend, wie umfangreich die Kollektion ist, sondern welche Formen sich im Alltag tatsächlich bewähren. Einige davon haben wir selbst ausprobiert und möchten deshalb nicht einfach die Produktbeschreibungen des Herstellers wiederholen, sondern unsere eigenen Erfahrungen schildern.

Brick-Form, der kompakte Backstein

Die Brick-Formen sind vielseitig einsetzbar und eignen sich unter anderem für Aufläufe, Gratins, Gemüse, Fleisch und Fisch. Durch ihre Form lassen sie sich nach dem Kochen auch direkt auf dem Tisch verwenden.
Unsere erste größere Probe mit der myromy-Keramik war eine große Putenunterkeule im Brick. Gerade bei diesem Gericht konnten wir uns ein gutes Bild davon machen, wie sich die Keramik beim Schmoren verhält. Das Fleisch wurde butterzart und blieb dabei sehr aromatisch.
Besonders angenehm fanden wir, dass sich die Putenunterkeule anschließend leicht aus der Form lösen ließ, ohne festzuhaften.
Auch das später hinzugefügte Gemüse blieb angenehm fest, ohne zu verkochen.

Für uns ist das eine der praktischen Eigenschaften, die den Brick im Alltag angenehm machen: Man kann darin schmoren und backen, ohne sich beim anschließenden Herausnehmen mit festhaftendem Gargut herumärgern zu müssen.

Was uns an der Keramik grundsätzlich gefällt:
Sie bringt das Essen nicht nur zum Garen, sondern wird selbst zum Teil des Servierens. Gerade bei Gerichten, die aus dem Ofen direkt auf den Tisch kommen, passt das für uns gut zu unserer Vorstellung von unkompliziertem Kochen.
Die Brick-Form verwenden wir recht häufig, da die Größe für zwei Personen ideal ist.

Was uns nicht so gut bei der Brick-Form gefallen hat ist, dass sie keine Griffmulden besitzt, um das Geschirr beim Herausnehme aus dem Ofen grifffester, bzw. -sicherer zu machen.

Ein schwarzer Brick BBQ Backstein von myroma in eckiger Form mit Deckel

Multi-Bräter und Brotbackform in 3,5 und 6 Liter

Der Multi-Bräter und Brotbackform in einem ist mit 6 Litern die größere Variante für Gerichte, bei denen etwas mehr Platz benötigt wird. Er eignet sich zum Schmoren und Garen von Fleisch, Fisch und Gemüse und kann ebenso zum Backen eingesetzt werden.
Auch optisch erinnert er an das, was wir früher am klassischen Römertopf geschätzt haben. Gleichzeitig unterscheidet sich die Handhabung: Die myromy-Formen müssen vor dem Einsatz nicht gewässert werden. Das macht die Vorbereitung unkomplizierter.

myromy ist die moderne und unkomplizierte Weiterentwicklung des klassischen Römertopfs, geeignet für Backofen, Mikrowelle, Grill und die Draußenküche mit Grill oder Smoker.
Im Multi-Bräter lässt sich nicht nur Fleisch, Fisch oder Gemüse schmoren, sogar zum Brotbacken ist er bestens geeignet.

Was für uns gegenüber dem klassischen Römertopf noch besonders praktisch ist:
Wir können sie trocken in den Ofen geben und, je nach Anwendung, sogar vorheizen. Gerade wenn es schnell gehen soll, ist das für uns ein echter Vorteil.

Für zwei Personen ist die Größe des Multi-Bräters für unseren Geschmack etwas zu groß dimensioniert.
Neu bei myromy ist eine kleinere Variante mit 3,5 Liter!

Ein schwarzer Multibräter mit offenem Deckel von myromy

Planchas, Grillschalen und Auflaufformen

Mit den Planchas, Grillschalen und Auflaufformen geht myromy über den klassischen Einsatz im Backofen hinaus. Sie sind ebenfalls für das Grillen gedacht und erweitern die Einsatzmöglichkeiten der Keramik damit auch für die Outdoor-Küche.
Gerade dieser Bereich ist für uns interessant, weil wir selbst draußen gerne kochen und grillen. Hier möchten wir allerdings bewusst zwischen Herstellerangaben und eigenen Erfahrungen unterscheiden: Die Möglichkeiten der Formen sind umfangreich, entscheidend ist für uns jedoch, wie sie sich beim tatsächlichen Einsatz auf dem Grill bewähren.
Selbst das Anbraten von Fleisch, Fisch oder Gemüse auf dem Grill ist ohne weiteres machbar und sorgt für perfekte Röstaromen.

Wir möchten die Plancha nicht mehr missen, sie bereichert unsere Draußenküche perfekt.

Brot-Frische-Topf

Zur Kollektion gehört außerdem ein Brot-Frische-Topf zur Aufbewahrung von Brot und Brötchen. Er ist damit eine Ergänzung zu den Koch- und Backformen und erfüllt eine ganz andere Aufgabe. Unsere Backwaren blieben lange frisch, und das ohne Plastik.
Uns war wichtig, bei der Vorstellung der einzelnen Formen nicht einfach einen Produktkatalog des Herstellers abzubilden. Denn letztlich ist für uns nicht entscheidend, was eine Keramik theoretisch können soll, sondern wie sie sich beim Kochen, Backen und Grillen tatsächlich bewährt. Genau davon erzählen wir in den folgenden Abschnitten anhand unserer eigenen Erfahrungen.

Es gibt sogar noch einen zweiten Grund sich einen (zweiten) myromy-Brot-Topf zuzulegen, denn selbst Kartoffeln, Zwiebeln oder Knoblauch bleiben darin lichtgeschützt und ausgewogen gelagert.
Nach inzwischen einiger Zeit der Erfahrungssammlung gehört der myromy-Brot-Topf zu unseren Dingen der alltäglichen Verwendung.

Ein schwarzer Brot-Frische-Topf von myromy mit Lüftungslöchern

Ist myromy eine Römertopf-Alternative?

Wer nach einer Römertopf-Alternative sucht, landet inzwischen zwangsläufig bei myromy. Die Frage ist allerdings: Wie ähnlich sind sich die beiden Systeme tatsächlich und wo liegen die Unterschiede?

Grundsätzlich verfolgen beide dasselbe Prinzip: Mit Keramik wird im Backofen gegart, geschmort oder gebacken. Die Keramik nimmt die Wärme auf und gibt sie gleichmäßig an das Gargut weiter. myromy setzt dabei auf Westerwälder Naturton und wird in Deutschland hergestellt.
Ein für uns wichtiger Unterschied liegt in der Handhabung: Während der klassische Römertopf vor der Verwendung gewässert werden musste, kann myromy ohne vorheriges Wässern eingesetzt werden. Gerade wenn man spontan kochen möchte, ist das im Alltag durchaus praktisch.

Auch beim Einsatzbereich gibt es Überschneidungen. Beide Systeme eignen sich zum Schmoren, Garen und Backen. myromy geht mit seinen verschiedenen Formen allerdings noch einen Schritt weiter: Je nach Modell kann die Keramik auch zum Grillen eingesetzt werden.

Für uns ist myromy deshalb durchaus eine moderne Alternative zum Römertopf – allerdings kein identischer Ersatz. Das Grundprinzip der Keramik ist vertraut, die Formen und vor allem die Handhabung sind moderner.
Ob myromy den klassischen Römertopf tatsächlich ersetzen kann, hängt letztlich davon ab, was man von seinem Kochgeschirr erwartet. Genau das haben wir uns bei unseren eigenen Versuchen genauer angesehen.

Unsere Erfahrungen mit myromy

Der Brick: Unsere erste große Probe

Unsere erste größere Probe mit myromy war eine große Putenunterkeule, die wir im Brick zubereitet haben. Gerade bei einem solchen Stück Fleisch konnten wir gut beobachten, wie sich die Keramik beim Schmoren verhält.

Die Putenunterkeule wurde butterzart und blieb dabei sehr aromatisch. Auch beim Herausnehmen hat uns die Form positiv überrascht: Das Fleisch ließ sich problemlos lösen und blieb nicht am Boden haften. Das später hinzugegebene Gemüse ließ sich ebenfalls leicht aus der Form entnehmen.

Für uns war das ein guter Einstieg in die myromy-Keramik, weil wir dabei nicht nur gesehen haben, dass sich darin schmoren lässt, sondern auch, wie unkompliziert die anschließende Handhabung ist. Gerade beim Herausnehmen des Garguts ist das im Alltag ein Punkt, den wir durchaus zu schätzen wissen.

Die Plancha: Gemüse für Antipasti

Auch die Plancha haben wir ausprobiert. Darauf haben wir Gemüse für Antipasti zubereitet.

Gerade für solche Gerichte gefällt uns die flache Form, weil sich das Gemüse darauf gut verteilen lässt und die Plancha anschließend direkt zum Servieren genutzt werden kann. Für uns ist sie deshalb eine schöne Ergänzung zu den tieferen Formen, die wir eher zum Schmoren oder Backen einsetzen.

Die flache Auflaufform: Zwetschgenkuchen

In der flachen Auflaufform haben wir einen flachen Zwetschgenkuchen gebacken – bei uns als Zwetschgen-Datschi beziehungsweise Zwetschgen-Blootz bekannt.

Auch hier hat sich die Keramik für uns bewährt. Der flache Kuchen lässt sich in der Form backen und anschließend direkt darin servieren. Gerade bei solchen klassischen Kuchen aus der Küche ist das für uns eine praktische Kombination aus Backform und Serviergeschirr.

Der Brot-Frische-Topf

Den Brot-Frische-Topf nutzen wir für das, was bei uns regelmäßig auf den Tisch kommt: selbst gebackenes Brot und Brötchen.

Da wir Brot und Brötchen selbst backen, ist eine gute Aufbewahrung für uns natürlich besonders wichtig. Der Brot-Frische-Topf gehört deshalb nicht zu den Formen, die wir nur gelegentlich einsetzen, sondern ist bei uns für die Aufbewahrung des selbst gebackenen Brotes im Einsatz.

Was uns an myromy besonders gefällt

Was uns an myromy besonders gefällt, ist zunächst die Vielseitigkeit der Keramik. Wir nutzen unterschiedliche Formen für ganz verschiedene Gerichte – vom Schmoren einer Putenunterkeule im Brick über Gemüse für Antipasti auf der Plancha bis hin zum Zwetschgen-Datschi aus der flachen Auflaufform.

Auch die unkomplizierte Handhabung ist für uns ein Pluspunkt. Die Formen müssen vor dem Einsatz nicht gewässert werden und können nach dem Kochen oder Backen direkt weiterverwendet werden. Bei unserer Putenunterkeule hat sich außerdem gezeigt, dass sich das Gargut anschließend gut aus der Form lösen lässt.

Dazu kommt ein Punkt, der für uns als leidenschaftliche Brot- und Brötchenbäcker besonders interessant ist: Mit dem Brot-Frische-Topf gehört auch die Aufbewahrung des selbst gebackenen Brotes zum Einsatzbereich der Keramik.

Für uns ist myromy deshalb nicht einfach nur ein Ersatz für unseren früheren Römertopf. Die verschiedenen Formen haben jeweils ihren eigenen praktischen Einsatzbereich – und genau diese Kombination aus Kochen, Backen, Grillen und Brotaufbewahrung macht das System für uns interessant.

Was uns an myromy nicht so gut gefällt

Ganz ohne Einschränkungen ist die myromy-Keramik für uns allerdings nicht.

Der große Multi-Bräter ist für zwei Personen ziemlich groß dimensioniert. Für größere Familien oder wenn man entsprechend größere Mengen zubereitet, ist das sicher kein Nachteil. Für einen Zwei-Personen-Haushalt wünschen wir uns dagegen manchmal eine kompaktere Variante. Laut myromy ist bereits ein kleinerer Multi-Bräter in Arbeit – das finden wir gerade für kleinere Haushalte interessant.

Beim Brick gibt es einen Punkt, den wir im Alltag tatsächlich etwas unpraktisch finden: Er hat keine Griffmulden. Da die Keramikform relativ schwer und zudem glatt ist, kann es dadurch schwierig sein, sie sicher aus dem heißen Backofen zu nehmen – insbesondere mit Ofenhandschuhen oder Topflappen.

Einen weiteren Punkt sollte man bei der Verwendung von Keramik unbedingt beachten: Punktuelle, sehr starke Hitze mag die myromy-Keramik nicht. Wer also direkt auf einer kleinen, sehr heißen Fläche arbeitet, sollte entsprechend vorsichtig sein. Das ist für uns kein Ausschlusskriterium, aber eine wichtige Information für die richtige Anwendung.

Das sind für uns keine Gründe gegen myromy. Wir finden aber, dass solche praktischen Einschränkungen zu einem ehrlichen Erfahrungsbericht dazugehören.

HINWEIS: Wichtig ist es die Formen nach Gebrauch luftig zu lagern und den Deckel etwas offen zu lassen.

Für wen lohnt sich myromy?

Für wen myromy interessant ist, hängt aus unserer Sicht vor allem davon ab, wie und für wie viele Personen man kocht.

Wer gerne schmort, backt oder im Ofen gart und dabei Keramik schätzt, findet bei myromy eine vielseitige Alternative zum klassischen Römertopf. Praktisch ist dabei vor allem, dass die Formen vor dem Einsatz nicht gewässert werden müssen.

Interessant ist myromy auch für alle, die gerne selbst Brot und Brötchen backen. Mit dem Brot-Frische-Topf lässt sich die Keramik auch für die anschließende Aufbewahrung nutzen.

Wer dagegen überwiegend für ein oder zwei Personen kocht, sollte bei der Auswahl der Form genauer hinschauen. Der große Multi-Bräter ist für zwei Personen aus unserer Sicht eher großzügig dimensioniert. Ein kleinerer Multi-Bräter ist laut myromy bereits in Arbeit – das könnte gerade für kleinere Haushalte eine interessante Ergänzung werden.

Und noch ein praktischer Punkt:
Wer eine schwere Form regelmäßig aus dem heißen Backofen nehmen möchte, sollte beim Brick die fehlenden Griffmulden bedenken. Für uns ist das tatsächlich etwas, das man vor dem Kauf wissen sollte.

Für uns persönlich liegt der Reiz von myromy vor allem darin, dass wir verschiedene Formen für unterschiedliche Anwendungen einsetzen können und damit nicht nur einen klassischen Bräter ersetzen.

Weitere Dinge, die uns an myromy gefallen

Neben unseren persönlichen Erfahrungen mit den verschiedenen Formen gefällt uns auch die Haltung, die hinter myromy steht.
Produziert wird nach Angaben von myromy in überschaubaren Chargen, mit kurzen Transportwegen und regionalen Rohstoffen. Auch bei der Verpackung wird auf Plastik verzichtet. Keramische Reste werden wiederverwertet.

Für uns passt das gut zu einem Produkt, das auf Langlebigkeit ausgelegt ist.
Kochkeramik ist schließlich nichts, was man nach kurzer Zeit ersetzen möchte, sondern etwas, das man möglichst lange nutzen kann.

Leckere Rezept-Ideen

Natürlich wollen wir euch auch zeigen, was bei uns tatsächlich in den verschiedenen myromy-Formen auf dem Tisch landet. In unserem Online-Kochbuch findet ihr deshalb viele eigene Rezeptideen zum Kochen, Backen, Schlemmen und Genießen.

Alle Rezepte sind unsere eigenen Kreationen und tatsächlich von uns gekocht und fotografiert. Einige Beiträge befinden sich aktuell noch in der Überarbeitung, nachkochen könnt ihr die Rezepte aber natürlich jederzeit.

Unser Fazit: Ist myromy eine gute Römertopf-Alternative?

Nach unseren bisherigen Erfahrungen ist myromy für uns eine gute und zeitgemäße Alternative zum klassischen Römertopf.

Das Grundprinzip der Keramik gefällt uns nach wie vor: Man kann darin schmoren, backen und garen und bekommt mit den verschiedenen Formen ganz unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten. Besonders praktisch finden wir, dass die Formen vor der Verwendung nicht gewässert werden müssen.

Unsere Putenunterkeule im Brick, das Gemüse für Antipasti auf der Plancha und der Zwetschgen-Datschi aus der flachen Auflaufform haben uns gezeigt, dass die Keramik bei ganz unterschiedlichen Gerichten funktioniert. Dazu kommt der Brot-Frische-Topf, den wir für unser selbst gebackenes Brot und unsere Brötchen nutzen.

Ganz ohne Einschränkungen sehen wir myromy allerdings nicht. Der große Multi-Bräter ist für zwei Personen eher großzügig dimensioniert, und beim schweren, glatten Brick vermissen wir Griffmulden. Auch mit punktueller, sehr starker Hitze sollte man vorsichtig umgehen.

Für uns überwiegen trotzdem die Vorteile. myromy ersetzt unseren früheren Römertopf nicht einfach eins zu eins, sondern bietet uns durch die unterschiedlichen Formen sogar mehr Möglichkeiten. Genau deshalb gehört die Keramik inzwischen zu den Küchenutensilien, die wir gerne und regelmäßig einsetzen.

Wer Fragen zu unseren Erfahrungen oder zu einem der Rezepte hat, kann uns gerne kontaktieren. Wir freuen uns über eure Fragen und natürlich auch darüber, wenn ihr uns erzählt, welche Erfahrungen ihr selbst mit myromy oder anderen Keramikformen gemacht habt.

Eure Genußjunkies
Sabine & Thomas

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