Nach der Südheide und dem Landvergnügen-Stellplatz Albers geht es endlich in die Lüneburger Heide.
Wir hatten uns einen „Natur“-Wohnmobilstellplatz in Oberhaverbeck bei Bispingen herausgesucht, der direkt an der Heide liegt.
> Die Lüneburger Heide
> Ankunft
> Tag zwei in der Lüneburger Heide
> Interessante und weiterführende Links / Kontaktdaten und Koordinaten
Die Lüneburger Heide war schon immer eine Region, die wir uns unbedingt anschauen wollten. Da die Bundesstraße 3 direkt durch führt, war das eine gute Gelegenheit, die wir uns nicht entgehen ließen.
Mitten im Naturschutzgebiet ist der Wohnmobilstellplatz gelegen, wirklich direkt an der Heide. Schiebetüre auf, drei Schritte laufen und schon kann man die Landschaft bewundern und genießen.
Die Lüneburger Heide
Die Lüneburger Heide ist ein weitläufiges Gebiet in Niedersachsen. Sie umfasst ca. 7.500 Quadratkilometer, wovon ca. 234 km² Naturschutzgebiet sind. Mit 1.070 km² und integriertem Naturschutzgebiet ist der Naturpark Lüneburger Heide eine erstaunliche Fläche, die vorrangig von Heidegewächsen, Blaubeeren und Wacholder besiedelt ist. Die Birke mit Erle ist ein oft gesehener Baum, wechselt sich jedoch mit einer vielfältigen Fauna ab.
Zahlreiche Lebensräume für Pflanzen und Tiere zeigen sich als typische Heideflächen, Wälder, Heide- und Hochmoore, sowie Talauen und Teichböden. Natürlich hat auch der Mensch seinen Bereich, der sich in Siedlungen und Äckern ausdrückt.
Für natur- und ruheliebende Menschen ist die Lüneburger Heide ein ideales Ausflugsziel.
Ihren Höhepunkt erreicht die Heideblüte von Anfang August bis Anfang September. Mit ihrem lilafarbenen Teppich und den eingestreuten bunten Akzenten von Bäumen und Sträuchern bietet die Heide ein einzigartiges Farbenschauspiel. Allerdings ist dies stark vom Wetter abhängig und so kann es sein, dass die Pflanzen bereits Ende Juli das Blühen beginnen.
Aber darüber hinaus ist die Heide ein lohnendes Ziel, mit vielen verzweigten Wanderwegen, stillen und interessanten Örtchen, finsteren Wäldern und kleinen Hügeln, von denen man weit in die Landschaft schauen kann.
Aber bitte die Natur und andere Menschen in ihrem Ruhebedürfnis respektieren, ob als Camper, Radler oder Wanderer.
So bleibt die Landschaft für alle erhalten und begehbar.
Ankunft in der Lüneburger Heide
Nach der Ankunft begann das übliche Prozedere, wobei es eine Herausforderung war, Hippo einigermaßen geradezustellen.
Weiter zum Parkautomaten, bei dem man erstmal tief durchatmen muss, um das Geschriebene zu verstehen. Nachdem das geklappt hat, wurde die Ver- und Entsorgungsstation inspiziert.Nun begann der angenehme Teil, denn die Sonne kam gerade hinter den Wolken hervor und bescherte uns einen goldenen Sonnenuntergang, bei dem die Heide in ein ebensolches Licht getaucht wurde. Die Bäume warfen lange Schatten und erzeugten manches filigrane Kunstwerk auf dem Heidekraut-Teppich. Ein wenig schlenderten wir noch durch die schmalen Pfade, Sabine musste natürlich einiges an Fotomotiven festhalten, aber als es zu dunkel zum Fotografieren wurde, begaben wir uns auf den Rückweg zu unserem Hippo.





Spontan beschlossen wir noch eine Nacht zu bleiben, um diesen wunderbaren Landstrich weiterzuerkunden.
Herbstlicher Touch in der Lüneburger Heide
Der Herbst hat hier durchaus seine schönen Seiten, besonders was den Andrang betrifft, der um diese Zeit deutlich geringer ausfällt, als in der Blühsaison. Das sollte uns gerade recht sein.
Und dass in der Hauptsaison die los ist, das hat uns die Heidschnuckenbratwurstverkäuferin bestätigt. Die ist übrigens sehr zu empfehlen, also die Heidschnuckenbratwurst, die Chefin ist eher etwas gewöhnungsbedürftig, aber nett.
Wir hatten den milden Andrang schon an der Anzahl der Wohnmobile bemerkt, die sich auf dem Stellplatz, der sich den normalen Parkplätzen angliedert, großzügig verteilten.
Das Schöne am Stellplatz war, dass wir unter Bäumen im Schatten standen. Das hatte halt auch zur Folge, dass wir am darauffolgenden Morgen 82 % Luftfeuchte im Campervan hatten. Aber wozu gibt es eine gut funktionierende Heizung im Hippo, die es uns richtig muckelig warm und trocken machte.
Was nun kommt, ist obligatorisch, ihr erahnte es schon: genau, ein leckeres Abendessen schmurgeln.
Ich weiß nicht, wie das bei euch ist, aber zum Tagesabschluss in Ruhe kochen, entspannt genießen und ab und an ein Gläschen vergorenen Traubensaft dazu, das ist genau das, was wir lieben.
Tag zwei in der Lüneburger Heide
Ausschlafen, in aller Gemütlichkeit Frühstücken und anschließend neue Wege zu beschreiten, so das Tagesmotto.
Wir begaben uns in den nordöstlichen Bereich der Lüneburger Heide und schlenderten durch Oberhaverbeck. Nach dem Ortsausgang erschien uns nach wenigen Metern der Turmberg, der mit seinen erstaunlichen 135 m NHN (NormalHöhenNull) einen erstaunlich weiten Ausblick bietet.
Die große Fläche mit Heidekraut, die weiß berindeten und leuchtenden Birken, die geduckten Wacholderbüsche, all dies war sehr beeindrucken.
Weiter führt uns der Weg durch die Heide in einem Rundkurs gegen den Uhrzeigersinn, bis wir wieder bei Oberhaverbeck die Zivilisation erreichen. Der Weg war angenehm zu beschreiten, ein Planwagen begegnet uns mit ein paar Fahrgästen und zwischen den Birken am Wegesrand zeigten sich verschiedenste Pilze in ihren wunderbaren Herbstfarben. Hoch zu Ross kam gemächlich ein Heide-Cowboy angeschaukel, der sich als Pilz-Experte entpuppte. Ein paar Hinweise und Tipps wurden ausgetauscht und dass er regelmäßig zum Pilzesammeln hierherkommt, meinte er. Komisch, überall stand, dass das Sammeln im Naturschutzgebiet verboten ist. Na gut, wer reiten kann, muss nicht unbedingt lesen können.







Positiv erschöpft gelangten wir wieder zu unserem Blechhäusle auf Rädern, in dem wir eine weitere kuschelige und ruhige Nacht verbrachten.
Am nächsten Morgen wurde wieder alles eingepackt, die Entsorgungsstation beansprucht und Hippo weitgehend entsandet.
Nun geht es dem Finale und Höhepunkt entgegen, dem offiziellen Endpunkt der Bundesstraße 3 auf der Köhlbrandbrücke in Hamburg.
Ein weiterer Landvergnügen-Stellplatz wartete danach auf uns, vor den Toren Hamburgs bei Axels Gemüsegärten. Übrigens der so ziemlich einzige in der Nähe der Metropolregion Hamburg.
Begleitet uns gerne weiter…
Happy Camping & Cooking,
eure Freizeitnomaden und Genußjunkies
Thomas & Sabine
Text | Storytelling | Luftaufnahme: Thomas Luciow
Fotografie | Technische Umsetzung: Sabine Hennek (Genussfotografin)

Interessante und weiterführende Links
Kontaktdaten
Wohnmobilstellplatz / Parkplatz Oberhaverbeck – Einfahrt auf der L211 direkt gegenüber Abzweig nach Oberhaverbeck (nicht Niederhaverbeck)
Google Maps: 4WV9+5J Bispingen
GPS: 53.14306686124084, 9.91842998024406
Web: Verein Naturschutzpark e.V.
Telefon: 05198982430
> Informative Website zur Lüneburger Heide von Lüneburger Heide GmbH
> Naturpark Lüneburger Heide
> Das Heideblüten-Barometer – zeigt, wo und wann die Heide am schönsten blüht.
In eigener Sache:
Begleitet uns gerne auf weiteren Reisen mit unserem Campervan ‚Hippo‘ über unseren BLOG
und lasst euch kulinarisch inspirieren mit unserem ONLINE-KOCHBUCH.
Eine Roomtour zu unserem Pössl Roadcruiser XL D-Line haben wir auf YouTube für euch eingestellt.
Weiteres von uns auf YouTube: Reisen, Vanlife, Kulinarik.
Content-Creator, Recipe-Creator, Foodfotografie, Fotografie
Inzwischen konzentrieren wir uns auf das Kreieren von Content für alles, was mit dem Thema Camping und Food zu tun hat.
Schließlich haben wir an die 20 Jahre Erfahrung im Erstellen von Produkt- und Kochrezepten, die uns auch Auszeichnungen auf der Berliner Grünen Woche bei Bayerns beste Bio-Produkte einbrachten.
Sabine hat sich in den letzten Jahren stark in Sachen Foodfotografie weiterentwickelt und hatte 2023/24 eine Ausstellung mit dem Thema „Food On Black“.
Diesen Erfahrungsschatz, unsere Kreativität und gesamtes Know-how stellen wir nun für diejenige zur Verfügung, die auf guten Content und hochwertige Fotografien Wert legen und auf eine wertschätzende Zusammenarbeit auf Augenhöhe.
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