Wenn man schon mal in Ladenburg verweilt, dann ist das Dr. Carl Benz-Museum auf alle Fälle einen Besuch wert.
Auf unserer Tour entlang der Bundesstraße 3 von Weil am Rhein nach Hamburg war Ladenburg eine weitere Zwischenstation. Nach dem Aufenthalt auf dem Landvergnügen-Stellplatz HeimatRock, an dem wir uns nicht willkommen fühlten, verbrachten wir nach dem Absolvieren der Bertha-Benz-Momorial-Route eine weitere Nacht in Ladenburg, diesmal jedoch auf dem Wohnmobilstellplatz.
[Reisebericht, Werbung unbeauftragt] Es war Dienstag, als wir nach dem Frühstück zuerst das Museum besuchen wollten, um uns anschließend auf den Weg zum nächsten Landvergnügen-Stellplatz Richtung Bad Nauheim zu machen. Die Bioland-Rosenschule Ruf, die wir schon lange kannten, stand auf unserem Plan.
Als wir nach den Öffnungszeiten recherchierten, fiel uns erstmal die Kinnlade runter, denn das Museum hatte nur mittwochs, samstags, sonntags und feiertags von 14.00-18.00 Uhr geöffnet.
Na ja, wenn man schon mal da ist, dann kann man wenigstens mal das Gelände und Gebäude anschauen, so Plan B.
Am Museumsgelände angekommen fuhren wir auf den Parkplatz, um die imposante Werkshalle in Augenschein zu nehmen. Die ist schon eine Sehenswürdigkeit für sich, denn sie befindet sich noch im Originalzustand. Schön ist sie noch anzusehen und nicht so ein schuhschachtelförmiger Standard-Betonbau, wie man sie heute kennt.
Knocking on the museums door
Während Sabine schon mal die Halle ablichtete, drückte ich, Thomas, mir derweil die Nase an der Eingangstür platt.
Was man hier schon zu sehen bekam, war äußerst interessant und die weitere Neugierde ward geweckt.
Habe ich da nicht gerade einen bewegten Schatten gesehen, ist doch jemand da und im Museum zugange?
Ich fasste mir ein Herz und drückte den Klingelknopf an der Eingangstür.
Eine knarrige Stimme fragte nach meinem Begehr und ich trug ihm das Anliegen vor, gefolgt von der vorsichtigen Frage, ob man nicht doch kurz für ein Foto Einlass fände.
„Naja“, kam die Antwort, „ich bin zwar gerade auf dem Weg zum Mittagessen, aber wenn’s nicht lange dauert, dann dürften wir kurz hinein.“
Anscheinend hatte er einen vertrauenswürdigen Eindruck von uns und ließ uns über seine Mittagspause im Dunste von Carl-Friedrich Benz und seinen technischen Werken schwelgen.
Das war fantastisch, denn die Entwicklungen von Benz zu sehen, die damit verbundene Geschichte und vor allem, dass seine Frau Berta den Initialfunken zu seinem späteren Erfolg gab, das ist schon sehr beeindruckend.

Technik, Technik, Technik, aber soooo interessant
Zwar war nicht das Original des ersten Fahrzeugs von Carl Benz zu bestaunen, aber die weiteren Entwicklungen bis hin zu moderneren Varianten.
Das Original des ersten Benz-Patent-Motorwagens steht im Deutschen Museum in München.
Im Museum selbst steht eine Replik, die von Mercedes-Benz-Lehrlingen 1935 gebaut wurde.
Die Karossen sind allesamt interessant, imposant, abenteuerlich und teilweise richtig luxuriös.
Daneben werden Sonderfahrzeuge ausgestellt, wie beispielsweise ein Fahrzeug mit Holzvergaser, ein Taxi und sogar Rennwägen der ersten Stunde.
Abgerundet wird das Programm durch Fahrräder, Motorräder und ein solarbetriebenes Fahrzeug aus den Anfängen.
Originalen Werkzeuge, die ersten Zündkerzen und andere technische Gerätschaften, Aufzeichnungen, Versuchsaufbauten, viele Dinge versetzen einen in die damalige Zeit zurück. Gleichzeitig wird bewusst, welche schweißtreibende Arbeit es teilweise war, um Fahrzeugteile herzustellen. Dies wird anschaulich in Themen dargestellt.
Und wie erwähnt, alles in der originalen Werkhalle.
Wer es geordnet möchte, begibt sich auf den Rundgang mit sechs Stationen.
Beginnend bei der nachgestellten Werkstatt von Carl Benz über die Geschichte der Mobilität mit dem hölzernen Laufrad des Freiherrn von Drais, geht es vorbei an Vitrinen mit einzigartigen Exponaten. Verschiedenste Gefährte versprühen ihren Flair und selbst der legendäre AVUS-Rennwagen aus dem Jahr 1921 ist zu bestaunen, gefolgt vom Mercedes Silberpfeil und einem Formel 1 Rennwagen der neueren Generation.
Das Museum ist sehr informativ gestaltet und natürlich wird die gesamte Geschichte von Carl Benz erzählt, nebst seiner Frau Bertha, ohne die er den Durchbruch nicht geschafft hätte.
Im Beitrag zur Bertha-Benz-Memorial-Route könnt ihr näheres dazu erfahren.
Neben den erwähnten mannigfaltigen Informationen steht das ‚Caffe Mobile‘ für Events und Veranstaltungen zu Verfügung.
Ein kleiner Andenken-Shop bietet für die Fans allerhand Erinnerungsstücke.
Nicht nur für KFZ-Freaks ein sehenswerter und informativer Ausflugsort.

















Weiter auf der deutschen Route 66, der Bundesstraße 3
Nach diesen Eindrücken setzten wir unsere Reise entlang der deutschen Route 66 fort.
Wie ihr wisst, präferieren wir die Landvergnügen-Stellplätze, weil wir damit gute Erfahrungen gemacht haben.
Es ging unserem nächsten Landvergnügen-Stellplatz entgegen, der Rosenschule Ruf bei Bad Nauheim.
Dort angekommen fiel der Empfang etwas, sagen wir mal, dezent und verhalten aus, aber weiteres erfahrt ihr im entsprechenden Stellplatz-Report.
Happy Camping & Cooking,
eure Freizeitnomaden und Genußjunkies
Thomas & Sabine
Text | Storytelling | Luftaufnahme: Thomas Luciow
Fotografie | Technische Umsetzung: Sabine Hennek (Genussfotografin)
Interessante und weiterführende Links
> Informationen zum Dr. Carl Benz-Museum
> Entwicklung der menschlichen Mobilität
> Google Maps: FHFW+PM Ladenburg
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Begleitet uns gerne auf weiteren Reisen mit unserem Campervan ‚Hippo‘ über unseren BLOG
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